Kosten

 

Um Überraschungen in Bezug auf die Höhe der Kosten einer anwaltlichen Beratung bzw. Vertretung zu vermeiden, wollen wir Sie über die Gebühren informieren, die bei unserer Tätigkeit regelmäßig anfallen. Die nachfolgenden Angaben sind stark vereinfacht und nicht vollständig, dennoch können Sie grobe Anhaltspunkte für die Berechnung geben.

Haben Sie dennoch weitere Fragen oder benötigen Sie eine persönliche finanzielle Einschätzung, stehen wir Ihnen gerne per Email oder Telefon zur Verfügung. Des Weiteren ist ein individuelles Beratungsgespräch möglich. Kommen Sie einfach auf uns zu!

 

Neu: Kennen Sie schon unser spezielles Beratungsangebot?

Jeden ersten Freitag im Monat zwischen 12:00 und 15:00 Uhr bieten wir Ihnen eine umfassende Beratung zu ihren Fragen in Bezug auf das Familien- / Erb- und Mietrecht - und das ohne vorherige Terminvereinbarung! 

Mehr Informationen

Rechtsanwaltshonorar

Seit dem 01.07.2004 ist die Vergütung für die Rechtsanwälte durch das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz – RVG – gesetzlich verbindlich geregelt. Nur aufgrund einer vorhergehenden, schriftlich abgefassten Honorarvereinbarung kann von diesen gesetzlichen Gebühren abgewichen werden. In außergerichtlichen Angelegenheiten können darüber hinaus Pauschalvergütungen oder Zeithonorare vereinbart werden. Für Firmenmandanten bieten wir darüber hinaus Beraterverträge mit einem monatlichen Pauschalhonorar an, welches die gesamte, nicht prozessuale Tätigkeit umfasst.

Gesetzliche Gebühren

Die gesetzlichen Gebühren werden nach dem RVG im Allgemeinen nach dem sog. Gebührenstreitwert berechnet. Der Gebührenstreitwert wird dabei nach dem Wert des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit bestimmt (Gegenstandswert). Gegenstand der anwaltlichen Tätigkeit ist das Recht oder das Rechtsverhältnis, auf das sich die Tätigkeit des Rechtsanwaltes bezieht. Der Wert wird also durch den Auftrag des Mandanten selbst bestimmt!

Je nach Streitwertbereich lässt sich aus der folgenden Tabelle die volle Gebühr (1,0) ablesen. Von dieser vollen Gebühr werden je nach Tätigkeit zwischen 0,1 – 3,0 Gebühren fällig.

I. Beratung

Eine Beratung beim Anwalt ist der erste gemeinsame Schritt für die Lösung Ihrer rechtlichen Frage bzw. Ihres rechtlichen Problems. Dies soll nicht an den Kosten scheitern!

Bei einer Beratung handelt es sich um eine interne Tätigkeit des Anwalts für den Mandanten in Form der Erteilung eines mündlichen oder schriftlichen Rates oder einer Auskunft. Mit Wirkung zum 01.07.2006 sieht das RVG nunmehr vor, dass der Anwalt mit seinem Mandanten für den Bereich der Beratung eine Vergütungsvereinbarung trifft.

Wir vereinbaren mit unseren Mandanten für die Erstberatung eine Abrechnung nach Gegenstandswert. Somit sind die Kosten der Erstberatung von ihrem individuellen Anliegen abhängig. Gerne besprechen wir die anfallenden Kosten vorab in einem Telefongespräch. 

Beauftragen Sie uns nach der Erstberatung, so gestalten sich die Kosten individuell. Direkte Beratungsgebühren fallen in diesem Fall nicht an, da diese anteilig mit den weiteren Kosten verrechnet werden. Dies muss jedoch im Einzelfall entschieden werden.

Falls Sie über keine Mittel verfügen, die anfallenden Kosten einer Beratung zu tragen, so gibt es zudem, auch ohne Rechtschutzversicherung, die Möglichkeit eines Beratungshilfescheins. Diesen können Sie bei dem für ihren Wohnort zugewiesenen Amtsgericht beantragen. 

Denken Sie auch an unseren besonderen Beratungsservice, der eine kostengünstige Alternative zu der "Standardberatung" darstellt - für Informationen klicken Sie hier >>

Wird der Anwalt gerichtlich tätig, so fallen an: 1,3 Verfahrensgebühr 1,2 Terminsgebühr. Wirkt der Anwalt an der Erledigung der Angelegenheit durch einen Vergleich mit, so bekommt er für diese Tätigkeit eine 1,0 Einigungsgebühr. Diese Gebühren fallen in jeder Instanz an, wobei die Verfahrensgebühr im Berufungs– und Revisionsverfahren 1,6 beträgt. WICHTIG: War der Anwalt bereits beratend oder außergerichtlich tätig und wird diese Angelegenheit rechtshängig, werden die außergerichtlich angefallenen Gebühren auf die gerichtliche Verfahrensgebühr zur Hälfte, höchstens jedoch mit 0,75 angerechnet.

Diejenigen, die die Kosten einer gerichtlichen Tätigkeit nicht oder nur nur teilweise aufbringen können, haben natürlich gleichermaßen ein Recht auf Verteidigung und Verfolgung ihrer Rechte. Hierfür gibt es die Prozesskostenhilfe, eine staatliche Fürsorgeleistung, die Ihnen bei Erfüllung der Voraussetzungen zusteht. Auch hier beraten wir Sie und helfen Ihnen gerne.

Wird der Anwalt beauftragt, aus einem vollstreckbaren Titel (Urteil, Vergleich, vollstreckbare Urkunde etc.) die Zwangsvollstreckung zu betreiben, so erhält er aus dem Streitwert eine 0,3 Verfahrensgebühr und bei Teilnahme an einem gerichtlichen Termin oder einem Termin zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung eine 0,3 Terminsgebühr.

Sonstige Kosten können durch Auslagen o.ä. anfallen. Auslagen sind beispielsweise Post- und Telekommunikationsdienstleistungen. Diese werden meist pauschal berechnet und betragen max. 20,-- EUR. Dazu kommen ggf. Fahrtkosten, Kopiegeld etc.

Soweit Ihre Rechtsschutzversicherung Kostendeckungszusage erteilt hat, werden von dieser unsere Kosten und Gebühren im Rahmen des Versicherungsumfanges erstattet.

RATENZAHLUNGSVEREINBARUNGEN

Sollten Sie nicht wissen, ob Sie unsere Kosten auf einmal zahlen können, so sprechen Sie uns bitte möglichst schon vor der ersten Kostennote auf eine Ratenzahlungsvereinbarung an. Zusammen lässt sich sicherlich eine für Sie und uns tragbare Lösung finden. Dies vermeidet für beide Seiten Missverständnisse und schafft Vertrauen.