• Miet- und Wohneigentumsrecht

Das Miet- und WEGrecht

 

Das Mietrecht ist Teil des Zivilrechts und ist in den §§ 535 ff. BGB geregelt. Häufig kommt es bei Mietverhältnissen etc. zu Problemen.
Um diese zu vermeiden bzw. zu lösen würden wir Sie gerne beraten! 

Aktuelles über das Miet-/WEGrecht finden Sie in unserem Blog >>

Unsere Gebiete im Mietrecht

Inhalt und Pflichten des Mietvertrags

Ein Mietvertrag ist ein Vertrag, der die Anmietung und Vermietung von Wohnräumen umfasst. Dabei entstehen Pflichten des Vermieters sowie Pflichten des Mieters. Der Vermieter ist dazu verpflichtet, die Wohnsache für den vertragsgemäßen Gebrauch zu überlassen. Im Gegensatz dazu hat der Mieter den vereinbarten Mietzins zu bezahlen. Die Einzelheiten werden des Weiteren im Mietvertrag geregelt.

Im Falle einer Vertragsverletzung kann es zu einer Mietminderung kommen. Ist beispielsweiße ein Mangel aufgetreten, der bei Vertragsschluss nicht vorhanden war, so kann es zu einer prozentualen Minderung der Bruttomietkosten kommen. Allerdings ist dies im Einzelfall zu entscheiden und kann nicht anhand einer Tabelle festgelegt werden, da z.B. der Ausfall der Heizung im Winter gravierender ist als im Hochsommer. Auch bei Schimmel o.ä. ist der Sachverhalt genauer zu erläutern, da hier ein Mitverschulden des Mieters selbst in Betracht kommt.

Das Mietverhältnis kann auf zwei Arten gekündigt werden: ordentlich und außerordentlich.

Ordentliche Kündigung

Der Mieter kann das Mietverhältnis bis zum 3. Werktag ordentlich mit der gesetzlichen Frist von 3 Monaten gem. § 573 c BGB kündigen. Ein Beispiel: gekündigt wird am 29.03.2015, so endet die Frist zum 30.06.2015. Kündigt man erst nach dem 3. Werktag eines Monats, so verlängert sich die Frist z.B. bei einer Kündigung am 06.04.2015 mit Ablauf des Monats Juli zum 31.07.2015.

Für den Vermieter gilt das gleiche. Jedoch erhöht sich die Frist nach einer 5- und 8- jährigen Vermietung um jeweils 3 Monate.

Außerordentliche KÜndigung

Es kann allerdings auch außerordentlich (fristlos) gekündigt werden. Dafür müsste ein wichtiger Grund bestehen. Diese werden in § 543 BGB gelistet.

Ein wichtiger Grund ist gegeben, wenn die Fortsetzung des Mietverhältnisses einer der Parteien nicht zugemutet werden kann.

Eine außerordentliche Kündigung ist zudem möglich, wenn

- die Vertragsparteien Pflichten aus dem Mietvertrag erheblich verletzt haben (z.B. kann die Wohnung nicht zum vertragsgemäßen Gebrauch benutzt werden oder wird dem Mieter grundsätzlich verwehrt)

- Eigenbedarf des Vermieters besteht

- der Mieter wiederholt (2 aufeinanderfolgende Termine) mit der Mietzahlung im Verzug ist

- etc. 

Bei einem wichtigen Grund muss oftmals eine Einzelfallentscheidung getroffen werden, da die individuellen Interessen beider Vertragsparteien berücksichtigt werden müssen. Dabei können wir Sie unterstützen!

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